Aktueller Stand der Semesterticketverhandlungen

Pressemitteilung vom 18. April 2018:
PM Semesterticket FINAL

Flugblatt zum verteilen in den Hochschulen:
Handreichung KTS SemTix

Seit dem Sommersemester 2014 sind folgende Steigerungen der allgemeinen Ticketpreise im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu verzeichnen:
2014: 2,9 Prozent
2015: 2,0 Prozent
2016: 1,9 Prozent
2017: 2,3 Prozent

Insgesamt entspricht dies einer Erhöhung des Preises im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) um 9,4 Prozent (inkl. Zinseszins). Die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) und ihre Mitgliedsstudierendenschaften haben den Bahngesellschaften ein Angebot vorgelegt, das diese Preissteigerungen berücksichtigt. Der SPNV hat dieses Angebot abgelehnt. Außerdem wollen die Bahngesellschaften die Preisstaffelung des Semestertickets nach Hochschulstandort aufheben. Jedoch stellt das so genannte „Solidarmodell“ sicher, dass die geografisch zentralen Hochschulstandorte Erfurt, Weimar und Jena die peripheren Gebiete entlasten, indem sie mehr bezahlen – dafür aber auch auf eine bessere Anbindung und Zugtaktung zurückgreifen können. Auch gegen die Abschaffung des „Solidarmodells“ sprechen wir uns entschieden aus

Wir halten das Angebot des SPNV für unangemessen und maßlos! Wir fordern daher ein Einlenken des SPNV und mehr Engagement der Thüringer Landesregierung, um das Semesterticket zu sichern. Für die Studierendenschaften ist außerdem das Solidarmodell nicht verhandelbar! Eine langfristige Anpassung der drei Zahlungsbereiche lehnen wir ab!

 

Presseberichte:

 

Unsere Unterstützer*innen:

 

Erfurt, Weimar, Jena Schmalkalden, Eisenach, Ilmenau, Nordhausen Gera
Ist-Preis ab Wintersemester 2014/2015
(pro Semester)
50,90 € 30,90 € 29,40 €
Angebot der Bahn 66,57 € 50,88 € 50,88 €
Veränderung in Prozent 30,79 % 64,66 % 73,06 %
Angebot der KTS 55,68 € 33,81 € 32,16 €
Veränderung in Prozent 9,4 % 9,4 % 9,4 %

Offener Brief der KTS

Um die Forderungen der Thüringer Studierendenschaften an ein modernes und student*innenfreundliches Hochschulgesetz zusammen zu fassen, hat die KTS auf ihrer Sitzung am 15. Februar 2018 den folgenden offenen Brief verabschiedet. Damit antwortet die KTS auch dem „Erfurter Aufruf“ des Staatswissenschaftlichen Forums Erfurt e.V.

Offener Brief der KTS zum ThürHG

Die KTS unterstützt das Bündnis „Erfurt für ALLE“

Mit den Beschlüssen von der 1. und 2. Delegiertenversammlung der KTS im Jahr 2018 wurde beschlossen, das Bürger*innenbündnis „Erfurt für ALLE“ zu unterstützen. „Erfurt für alle!“ ist ein Bündnis, das sich für sozialverträgliche Mieten und eine soziale und solidarische Stadt für alle einsetzt. Dies ist auch für Student*innen von besonderer Relevanz und für die KTS deshalb ein wichtiges Thema. Wir rufen alle Student*innen dazu auf, am 7. April an der Mietparade in Erfurt teil zu nehmen.

http://www.erfurtfueralle.de/

Stellungnahmen zur Novellierung des Hochschulgesetzes

Die heiße Phase des Gesetzgebungsprozesses ist eingeläutet. Am 18. Januar 2018 finden die Anhörungen im Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft statt. Wir wollen euch an diesem Ort alle Stellungnahmen der studentischen Organe gebündelt zur Verfügung stellen.

Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf

Stellungnahme der KTS
Stellungnahme

Stellungnahme des fzs
Stellungnahme ThürHG – fzs

Stellungnahme des Studierendenrates der Universität Erfurt
Stellungnahme ThürHG_R2G die 2.

Stellungnahme des StuKos der Bauhausuniversität Weimar
Stellungnahme ThürHG StuKo Weimar

Stellungnahme des StuRas der FSU Jena
Stellungnahme ThürHG FSU StuRa

 


Stellungnahmen zum Änderungsgesetz der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag:

Stellungnahme der KTS zum Änderungsgesetz der CDU-Fraktion:
KTS Stellungnahme CDU Gesetzentwurf ThürHG

Stellungnahme des Studierendenrates der Universität Erfurt
Stellungnahme ThürHG_CDU

 

Gerne tauschen wir uns mit euch darüber auf unserer facebook-Seite sowie direkt unter sprecher@kts-thueringen.de aus.

Demo in Erfurt: Studis fight the power!

Demoaufruf
Studis- Fight the Power!!

Liebe Studierende,
einige von euch werden es mitbekommen haben: das Thüringer Hochschulgesetz soll im Frühjahr diesen Jahres geändert werden. Dabei geht es um Punkte, die ganz konkret unseren Hochschulalltag beeinflussen werden. Sei es die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und Prüfungsuntauglichkeitbescheinigung, stärkere Mitbestimmungsrechte für Studierende und den Mittelbau, oder die Stärkung der Gleichstellung von Frauen* an den Hochschulen. Momentan gibt es Kritik an dem jetzigen Gesetzesentwurf von vielen Seiten. Auch weil wichtige Punkte komplett fehlen oder Unfug sind, wie z. B., dass das Leitbild der Hochschulen als unternehmerische Einrichtungen weitergeführt und sogar gestärkt werden soll.

Wir wollen deswegen am 18.01.2018 in einer Demo gemeinsam zum Landtag ziehen und unseren Forderungen Gehör verschaffen. Wie z. B., dass die Anwesenheitspflicht komplett abgeschafft werden soll oder die Hochschule im Krankheitsfall kein amtsärztliches Attest mehr verlangen kann, welches für uns Extraaufwand, -nerven und -kosten bedeutet.
Am 18.01. tagt der zuständige Ausschuss für Wissenschaft im Landtag und berät die nächsten Punkte, welche in das Gesetz aufgenommen werden sollen. Grund für uns, auf die Straße zu gehen und unsere Forderungen mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu tragen!

Wir wollen freie Lehre! Wir wollen keine Hochschulen die von Wirtschaftsinteressen geleitet werden! Und wir wollen Hochschulen, an denen für jede und jeden Platz ist!

Deshalb treffen wir uns am 18. Januar 2018 um 11:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und ziehen dann gemeinsam zum Landtag. Es wird Redebeiträge der verschiedenen Organisationen geben, aber auch Platz am freien Mikro eure Forderungen und Wünsche zu äußern.

Die Liste unserer gesamten Forderungen, sowie weitere Informationen erhaltet ihr auf unserem Blog:
http://studisfightpower.blogsport.eu/forderungen/

Frohes Neues Jahr!

Wir wünschen allen Studierenden ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018! Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr in guter Zusammenarbeit mit unseren Partner*innenverbänden und hochschulpolitischen Akteur*innen.

Pressemitteilung der KTS

Pressemitteilung der KTS:
Solidarisierung mit den studentischen Beschäftigten in Berlin und überall

Auszug aus der Pressemitteilung:
Donata Vogtschmidt: „Wir solidarisieren uns mit den studentischen Beschäftigten in Berlin und überall und fordern einen deutschlandweiten Tariflohn für studentische Beschäftigte, eine angemessene Vergütung der studentischen Beschäftigten mit Nacht- und Wochenendzulagen, Entfristungsmöglichkeiten, sowie eine demokratisch legitimierte Vertretung. In den Personalräten der Hochschulen muss es eigene Vertreter*innen für die Belange der studentischen Beschäftigten geben. Den 14 Forderungen der Berliner Studierenden schließen wir uns ausnahmslos an.“[1] Im Hinblick auf die Novellierung des Thüringer Hochschulgesetzes fordert die Konferenz Thüringer Studierendenschaften mehr Initiative von den zuständigen Ministerien im Sinne der studentischen Beschäftigten.

Die gesamte Pressemitteilung findet ihr hier:

2017-12-05 PM Solidarisierung mit stud. Beschäftigten in Berlin und überall.

 

[1] Die Forderungen sind hier aufgeführt: https://tvstud.berlin/forderungen/