11. Delegiertenversammlung

Die 11. Deligiertenversammlung wird am 29.11. um
17:00 im Fachschaftsrat IA Büro der Technischen Universität Ilmenau stattfinden.

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Anwesenheit
2. Protokoll (folgt)
3. Berichte
4. Lernen am Limit Vortrag
5. Entsendungen in den Akkpool
6. Regelwerk und Finanzvereinbarung der KTS
7. Solidarisierung/Petition unéf
8. Finanzanträge
9. Termine und Sonstiges

10. Deligiertenversammlung

Die 10. Deligiertenversammlung wird am 25.10. um
16:30 im StuRa der Universität Erfurt stattfinden.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Protokoll
3. Berichte
4. Wahl für den Verwaltungsrat
5. Vorbereitung der politischen Gespräche
6. Limit Kampagne + Gesellschaft macht Geschlecht
7. Bahn Semestertickets
8. Finanzen
9. Termine und Sonstiges

Herbstnötekampagne: LERNEN AM LIMIT

L E R N E N  A M  L I M I T

Keine Wohnung – keine Kohle – kein Seminarplatz – Schluss damit!

Gute Lern- und Lebensbedingungen schaffen!

Statt eines guten Studienbeginns werden viele Studis zu Beginn des Wintersemesters erfahren, was es bedeutet, unter prekären Lebensumständen akademische Höchstleistungen abverlangt zu bekommen. Zu Vorlesungsbeginn sind wieder viele Studienanfänger*innen gezwungen, in Turnhallen, Zelten und Räumen von Studi-Vertretungen zu übernachten, so zeigt sich am drastischsten, wie Wohnungsnot aussieht. Zu Vorlesungsbeginn werden Studienanfänger*innen sich auf dem Boden zusammen in Seminarräumen drängen, weil nicht genug Platz für alle da ist. Zu Vorlesungsbeginn werden viele Studienanfänger*innen noch keinen Cent in der Tasche haben, da das BAföG viel zu spät ausgezahlt wird.

Die Wohnungsnot in Hochschulstädten wird in Zeiten steigender Mieten und der Verdrängung verschiedener sozialer Gruppen aus Städten immer mehr zum Problem. Es gibt kaum noch bezahlbare Unterkünfte und die Wohnpauschale des BAföG von 250 Euro reicht nicht annähernd, um den eigenen Wohnraum bezahlen zu können. Die Anzahl der Wohnheimplätze ist viel zu gering. Wohnraum wird nach seiner ökonomischen Verwertbarkeit ausgerichtet und nicht an Bedürfnissen von Menschen orientiert. Dies trifft nicht nur Studis – die Probleme müssen solidarisch mit anderen Betroffenen bekämpft werden. Wir fordern mehr sozialen Wohnungsbau, eine funktionierende Mietpreisbremse, den Ausbau von Wohnheimplätzen, die Unterstützung von alternativen Wohnkonzepten und die Nutzung von Leerstand!

Wenn man einen Seminarplatz ergattern konnte, platzen die Räume nicht selten aus allen Nähten und die Betreuung ist unzureichend. Hinzu kommen schlechte Lernmaterialien und überfüllte Bibliotheken. Im Vergleich zu prestigeträchtigen Förderprojekten, für die immer genug Geld da zu sein scheint, sinken die Mittel für ein gutes Studium und eine gute Lehre immer weiter. Statt Eliteunis brauchen wir eine gute Finanzierung von Grundlagenforschung und Lehre und ausreichend Studienplätze für alle! Wir fordern eine bedarfsgerechte Finanzierung der Hochschulen einschließlich der flächendeckenden Schaffung von besseren Beschäftigungsverhältnissen an allen Hochschulen, besseren Lehrbedingungen und eine verbesserte Betreuungsrelation!

Finanziell schlecht gestellte Menschen und Menschen ohne akademischen Hintergrund sind vom Studium häufig ausgeschlossen und wählen einen anderen Weg abseits der Hochschulen. Neuesten Zahlen zufolge sind von 100 Studis nur 23 aus nicht-Akademiker*innenhaushalten. Gleichzeitig reicht das BAföG nicht mehr für die Sicherung des Lebensunterhaltes für diejenigen, die an der Hochschule sind. Die Zahl derer, die nebenbei arbeiten oder Kredite aufnehmen müssen, steigt immer weiter. Dazu kommen Verwaltungsgebühren und andere Beiträge, die nicht auf Studis abgewälzt werden sollten. Wir fordern ein Studium ohne Bildungs- Und Studiengebühren und ein BAföG, das mehr Studis unabhängig von ihrer Lebens- und Studiensituation zugänglich gemacht wird, den Bedarf deckt und als Vollzuschuss ausgezahlt wird!

Mit diesen Nöten steht niemand allein da. Lasst uns gemeinsam aktiv werden! Lasst uns Perspektiven für ein gutes Studium, gute Bildung und ein gutes Leben entwickeln!

Organisiert euch. Organisiert mit uns Aktionen ab dem 15. Oktober!

Mobilisiert an eurer Hochschule und in eurer Stadt. Trefft euch in Protestplena oder Vollversammlungen am 14. November!

Der Aktionszeitraum der Kampagne läuft vom 15.10 – 14.11.2018. 

Vom 23. – 25.11.2018 findet der Kongress ‚Lernen am Limit‚ in Hannover statt. Kommt zahlreich!

Die Bündnispartner*innen

8.Delegiertenversammlung

Die 8 Deligiertenversammlung wird am 20.08. um
17:30 im StuKo der BU Weimar stattfinden.

Tagesordnung:
1 Begrüßung
2 Protokolle
3 Berichte
4 Vorgehen Regelwerk KTS
5 Implementierung ThürHG
6 Vorhaben/Planung WS 18/19
7 Wahlen 2019 (Europaparlament und Landtag)
8 Finanzen
9 Sonstiges

Termin der 7. Delegiertenversammlung der KTS

Die 7. Delegiertenversammlung der KTS im Jahr 2018 findet am Donnerstag, den 19. Juli 2018 um 17:30 Uhr in der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt.

Vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung und Anwesenheit
TOP 2 Berichte
TOP 3 Protokolle
TOP 4 Wahl Sprecher*in
TOP 5 KTS Strategie SemTix
TOP 6 PM Entwürfe
TOP 7 Termine und Sonstiges

Aktueller Stand der Semesterticketverhandlungen

Pressemitteilung vom 18. April 2018:
PM Semesterticket FINAL

Flugblatt zum verteilen in den Hochschulen:
Handreichung KTS SemTix

Seit dem Sommersemester 2014 sind folgende Steigerungen der allgemeinen Ticketpreise im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu verzeichnen:
2014: 2,9 Prozent
2015: 2,0 Prozent
2016: 1,9 Prozent
2017: 2,3 Prozent

Insgesamt entspricht dies einer Erhöhung des Preises im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) um 9,4 Prozent (inkl. Zinseszins). Die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) und ihre Mitgliedsstudierendenschaften haben den Bahngesellschaften ein Angebot vorgelegt, das diese Preissteigerungen berücksichtigt. Der SPNV hat dieses Angebot abgelehnt. Außerdem wollen die Bahngesellschaften die Preisstaffelung des Semestertickets nach Hochschulstandort aufheben. Jedoch stellt das so genannte „Solidarmodell“ sicher, dass die geografisch zentralen Hochschulstandorte Erfurt, Weimar und Jena die peripheren Gebiete entlasten, indem sie mehr bezahlen – dafür aber auch auf eine bessere Anbindung und Zugtaktung zurückgreifen können. Auch gegen die Abschaffung des „Solidarmodells“ sprechen wir uns entschieden aus

Wir halten das Angebot des SPNV für unangemessen und maßlos! Wir fordern daher ein Einlenken des SPNV und mehr Engagement der Thüringer Landesregierung, um das Semesterticket zu sichern. Für die Studierendenschaften ist außerdem das Solidarmodell nicht verhandelbar! Eine langfristige Anpassung der drei Zahlungsbereiche lehnen wir ab!

 

Presseberichte:

 

Unsere Unterstützer*innen:

 

Erfurt, Weimar, Jena Schmalkalden, Eisenach, Ilmenau, Nordhausen Gera
Ist-Preis ab Wintersemester 2014/2015
(pro Semester)
50,90 € 30,90 € 29,40 €
Angebot der Bahn 66,57 € 50,88 € 50,88 €
Veränderung in Prozent 30,79 % 64,66 % 73,06 %
Angebot der KTS 55,68 € 33,81 € 32,16 €
Veränderung in Prozent 9,4 % 9,4 % 9,4 %

Offener Brief der KTS

Um die Forderungen der Thüringer Studierendenschaften an ein modernes und student*innenfreundliches Hochschulgesetz zusammen zu fassen, hat die KTS auf ihrer Sitzung am 15. Februar 2018 den folgenden offenen Brief verabschiedet. Damit antwortet die KTS auch dem „Erfurter Aufruf“ des Staatswissenschaftlichen Forums Erfurt e.V.

Offener Brief der KTS zum ThürHG

Die KTS unterstützt das Bündnis „Erfurt für ALLE“

Mit den Beschlüssen von der 1. und 2. Delegiertenversammlung der KTS im Jahr 2018 wurde beschlossen, das Bürger*innenbündnis „Erfurt für ALLE“ zu unterstützen. „Erfurt für alle!“ ist ein Bündnis, das sich für sozialverträgliche Mieten und eine soziale und solidarische Stadt für alle einsetzt. Dies ist auch für Student*innen von besonderer Relevanz und für die KTS deshalb ein wichtiges Thema. Wir rufen alle Student*innen dazu auf, am 7. April an der Mietparade in Erfurt teil zu nehmen.

http://www.erfurtfueralle.de/

Stellungnahmen zur Novellierung des Hochschulgesetzes

Die heiße Phase des Gesetzgebungsprozesses ist eingeläutet. Am 18. Januar 2018 finden die Anhörungen im Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft statt. Wir wollen euch an diesem Ort alle Stellungnahmen der studentischen Organe gebündelt zur Verfügung stellen.

Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf

Stellungnahme der KTS
Stellungnahme

Stellungnahme des fzs
Stellungnahme ThürHG – fzs

Stellungnahme des Studierendenrates der Universität Erfurt
Stellungnahme ThürHG_R2G die 2.

Stellungnahme des StuKos der Bauhausuniversität Weimar
Stellungnahme ThürHG StuKo Weimar

Stellungnahme des StuRas der FSU Jena
Stellungnahme ThürHG FSU StuRa

 


Stellungnahmen zum Änderungsgesetz der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag:

Stellungnahme der KTS zum Änderungsgesetz der CDU-Fraktion:
KTS Stellungnahme CDU Gesetzentwurf ThürHG

Stellungnahme des Studierendenrates der Universität Erfurt
Stellungnahme ThürHG_CDU

 

Gerne tauschen wir uns mit euch darüber auf unserer facebook-Seite sowie direkt unter sprecher@kts-thueringen.de aus.